HILfsprojekt ehemaliges ostpreußen

Verantwortung übernehmen. Für sich und andere.

 

Im Herbst 1993 startete Herzogin Marie Alix zu Schleswig-Holstein den ersten humanitären Hilfstransport von Louisenlund aus in die Region Königsberg. Für die Stiftung Louisenlund ist es wichtig, jungen Menschen zu zeigen, dass jeder etwas ändern kann, wenn er nur will. Jeder Schüler in Louisenlund trägt Verantwortung für sich und seine Umwelt, gerade in dem Wissen darum, dass in anderen Teilen der Welt viele Menschen in trostlosen Lebensumständen zu Hause sind.

Heute stehen die Hilfstransporte unter der Leitung von Wolfgang Tirs. Vor allem Grundnahrungsmittel, warme Kleidung, Kinderspielzeug oder auch medizinische Geräte werden an die Menschen vor Ort übergeben. Zu den Adressaten zählen zum Beispiel Alten- und Kinderheime, Krankenhäuser und Schulen.

Im vergangenen Schuljahr 2014/15 ging der Hilfstransport nach Gusev in Russland. Insgesamt traten 15 Schüler mit zwei Betreuern die weite Reise mit eigenen Bussen. Zusätzlich wurden in einer Diakonie Fassaden und Zäune gestrichen, Sitzbänke repariert, neue Fliesen verlegt und Blumenbeete angelegt.

Neben den Hilfsmaßnahmen lernen die Schüler auch das Land und seine Kultur kennen. So standen zum Beispiel Ausflüge nach Kaliningrad oder an die Kurische Nährung auf dem Programm. Auch der Austausch mit dortigen Schülern und Erwachsenen ist wesentlicher Bestandteil der Reise.

Zehn Tage lang sind die Louisenlunder im Einsatz für andere Menschen. Für Menschen, die Unterstützung benötigen und für jede Hilfe dankbar sind.