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„Ein ganz besonderes Jubiläum“, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen nutze die Gelegenheit zu einem Grußwort. „Vor 60 Jahren wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet, Ihre Stiftung ist sogar ein klein wenig älter“,wandte er sich an Marie-Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein. „Ihr Engagement hat meinen Respekt und meine Anerkennung“, ergänzte er.
(Zitat: Kieler Nachrichten)

In der Tat – der 16. Mai 2009 wird noch lange bei allen Gästen, die diesen festlichen Tag mit uns begangen haben, in positiver Erinnerung bleiben. Am Vormittag wurde die neu eröffnete Bibliothek als geistiges Wissenszentrum ihrer Bestimmung übergeben. Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein wies in ihrer Eröffnungsrede zusammen mit Prof. Dr. Werner Esser darauf hin, dass Bibliotheken in der Zeit der digitalen Medien an sich einen Anachronismus darstellen – nicht jedoch bei der Stiftung Louisenlund. Moderne Medien und traditionelle Wissensliteratur schließen sich nicht aus, sondern gehen eine fruchtbare Symbiose ein. Zum Wohle unserer Schüler.

Große Beachtung und regen Zulauf  erhielten die Gilden- und Projektpräsentationen der Schülerinnen und Schüler in der Kunst- und Kulturhalle. Die interessierten Besucher konnten sich anhand von Filmen und Photodokumentationen einen Eindruck verschaffen über die letzten Projektfahrten nach Madrid, nach Paris, nach Norwegen, die Fahrt nach Nischnij Nowgorod und vieles mehr.

Den viel beachteten Festvortrag am Nachmittag hielt Prof. Spoun, Präsident der Leuphana-Universität Lüneburg. Er zog einen humorvollen Bogen zu dem international wohl bekanntesten Internat der Welt, nämlich dem Zauberer-Internat Hogwarts aus den Harry-Potter-Romanen: „Zaubern will gelernt sein“, unterstrich Spoun, und ein wenig zaubern müssten sowohl die Lehrkräfte als auch die Schüler, um die Zukunft bewältigen zu können. Doch Schulen und Internate wie Louisenlund genössen ein Privileg: nämlich das der ständigen Verjüngung – mit jeder neuen Klasse, die nachkomme und sich mit den Ideen der nachrückenden Jahrgänge einbringe.
(Zitat: Kieler Nachrichten)

Durch Zauberei gelingen besondere Leistungen jedoch nicht auf Louisenlund – sondern vornehmlich durch Fleiß, Ehrgeiz und eine gehörige Portion Leidenschaft.
Eine Schülerin und zwei Schüler wurden für ihre herausragenden Leistungen auf den unterschiedlichsten Gebieten und ihr besonderes Engagement für Louisenlund mit der goldenen Nadel des Herzog-Peter-Stipendiums ausgezeichnet. Janina Lebendig, Henry Donovan und Maximilian Peters tragen mit Stolz ihre goldenen Nadeln.

Künstlerische Darbietungen in Form einer Aufführung der Theatergilde des bekannten Stücks „Bernada Albas Haus“ von F.C. Lorca fehlten nicht an diesem Tag.
Besondere Erwähnung soll finden – weil eine Premiere in der Geschichte Louisenlunds!! – die musikalische Darbietung des neu gegründeten Schulorchesters unter der Leitung von Berthold Türke. Jahrjangsübergreifend wurde ein Orchester (wohl nicht nur für diesen Tag) zusammengestellt, welches durch Lebendigkeit und eine besondere Musikalität glänzte und beim Publikum viel Anerkennung hervorrief. Bravo!

Die Gaumen der Gäste wurden wie stets verwöhnt durch die lukullischen Kreationen des Teams um Küchenchef Wolfgang Bahnsen im Rahmen eines stilvollen Kaffetrinkens und eines zünftigen Barbecues unter freiem Himmel.

Das Wetter spielte ebenfalls mit, sodass es eine Freude war, an diesem Tag zu den Gästen Louisenlunds zu gehören.

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