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auf dem Hof Louisenlund 2009

 

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NEUER TERMIN FÜR 2010 _ BITTE VORMERKEN!!

LOUISENLUNDER SOMMER

vom 14. JULI - 25. JULI 2010

Informationen unter +49 (0) 4354 999 333 oder

aufnahme@louisenlund.de.

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Sommer der Talente in Louisenlund
Von Robotern, Hamstern und der Freundschaft

Erstmalig fand in diesem Sommer auf Hof Louisenlund ein Feriencamp für Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen, Talenten und Potentialen statt. Das Feriencamp „Sommer der Talente" bot  15 Kindern im Alter zwischen 10 und 13 Jahren für eine Woche die Gelegenheit, ihre Stärken weiterzuentwickeln und ihrem Forschergeist auf kreative Weise nachzugehen.

Begabte und interessierte Kinder waren angesprochen, gemeint waren damit aber nicht nur Einser-Kandidaten. Das war Schulleiter Werner Esser besonders wichtig: „Vor allem Kreativität, Neugierde und Freude am Austausch mit anderen, müssen die Schüler für den Sommer der Talente mitbringen.“

Die meisten der elf Jungen und vier Mädchen kamen aus Norddeutschland, fünf von ihnen aber auch aus Oberfranken. Die Albert-Raps-Stiftung hat zweien dieser bayerischen Schüler vom Gymnasium Burgkunstadt die Teilnahme durch ein Leistungsstipendium ermöglicht.

Der Tag begann für alle mit einem Morgenimpuls, der zunächst von den Kursleitern mit Musik, Kunst oder Textvorträgen und später mit zahlreichen Ideen von den jungen Talenten selbst gestaltet wurde. Über den Tag blieb es genauso bunt und abwechslungsreich: Roboter konnten gebaut und programmiert werden, über Freundschaft philosophiert, Theater gespielt, Kalligrafie geübt und Spanisch gelernt werden.

Ein umfangreiches Sportangebot, das auch einen Segelschnupperkurs beinhaltete, rundete das Angebot ab. Petra Schreiber, Bildungsreferentin in der Begabungsförderung und Projektleiterin im Sommer der Talente, weiß aus Erfahrung: „Der Spaß an der Bewegung kommt in Angeboten zur Talentförderung häufig zu kurz, ist aber ein ganz wichtiger Bestandteil, wenn es um ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung geht.“

Am 2. August, dem letzten Tag des Sommers der Talente, präsentierten die jungen Teilnehmer ihre Ergebnisse in der Kunst- und Kulturhalle auf Hof Louisenlund. Eltern, Lehrer und Geschwister staunten, was die Kinder innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Einen Roboter, der Minigolfbälle schießen kann zum Beispiel, kurze Theaterstücke oder Gedichte über das sensible Thema der Freundschaft, verfasst in der Form der chinesischen Kurzlyrik Haiku.

Frank Heeger, der „Robotik-Man“ im Camp, zeigte sich ebenfalls begeistert von den tollen Ergebnissen: „So etwas geht nur, wenn man es schafft, die Kinder wirklich zu begeistern.“ Und begeistert waren die jungen Teilnehmer tatsächlich. So wie Carolin, die alles super fand, auch die neuen Freundschaften, die sie in der kurzen Zeit schließen konnte. Ihr einziger Kritikpunkt: „Meinen Hamster vermisse ich ein bisschen.“

Simone Diehl

Impressionen