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Tradition und Moderne

Louisenlund wurde zwischen 1772 und 1776 von Hermann von Motz erbaut. Das Schloss war ein Geburtstagsgeschenk des Landgrafen Carl von Hessen an seine Frau Louise, die Tochter des dänischen Königs Friedrich V., der der Landsitz auch seinen Namen verdankt. 1831 ging Louisenlund in den Besitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg über, die dem Schloss seine jetzige Form gaben.

Architektonisch ist Louisenlund eine gelungene Symbiose zwischen Tradition und Moderne. Klare Formen und ein weitläufiger englischer Park, der die Natur auf besonders ästhetische Weise in den Baustil integriert, schaffen eine Umgebung, die förderlich für Lernen, Kontemplation und das Verständnis der Schöpfung im Allgemeinen ist. Inspiriert von diesem Gedanken beschloss Herzog Friedrich zu Schleswig-
Holstein 1949, das Gelände als Landschulheim zu nutzen. Die Stiftung Louisenlund wurde gegründet.

Die Einbettung in die schöne Schleilandschaft ermöglicht vielseitige Gelegenheiten zum Wassersport. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Louisenlund auch als Seglerinternat des Nordens bekannt, und es sind bereits namhafte Spitzensportler aus ihm hervorgegangen.