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Autor Ferdinand von Schirach im Gespräch mit Prinzessin Ingeborg

Ein besonderer Besuch in Louisenlund: Ferdinand von Schirach und ein starkes Zeichen für plus-Kultur

Der Besuch von Ferdinand von Schirach in Louisenlund war etwas Besonderes. Der bekannte Schriftsteller und Jurist stellte bei uns erstmals sein erstes Kinderbuch „Alexander“ vor. Damit wurde Louisenlund zum Ort einer besonderen Premiere. Weitere Lesungen zu diesem Buch wird es nicht geben. Für unsere Schule war das eine große Ehre.

Der Besuch war zugleich ein starkes Signal für ein neues Projekt in Louisenlund. Ferdinand von Schirach unterstützt ausdrücklich die Initiative plus-Kultur, mit der wir künftig junge Talente in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Literatur und Philosophie fördern wollen.

Ferdinand von Schirach wird von Louisenlunds Stiftungsleiter Dr. Peter Rösner begrüßt

Ferdinand von Schirach zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Viele Leserinnen und Leser kennen ihn durch seine Erzählungen, Romane und Theaterstücke. In seinen Texten geht es oft um Schuld, Verantwortung, moralische Konflikte und die Frage, wie Menschen in schwierigen Situationen handeln.

Sein Stil ist klar und präzise. Gerade dadurch entfalten seine Geschichten eine große Wirkung. Er gibt selten einfache Antworten, sondern lädt dazu ein, selbst nachzudenken. Das macht seine Bücher auch für junge Menschen interessant, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortung beschäftigen.

Ferdinand von Schirach mit Prinzessin Ingeborg und Dr. Peter Rösner

Mit „Alexander“ hat Ferdinand von Schirach nun erstmals ein Kinderbuch veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht ein junger Mensch, der sich mit einer großen Frage auseinandersetzen muss: Was sind gerechte Gesetze?

Das Buch erzählt diese Frage in einer antiken Welt und macht dabei Grundideen von Demokratie verständlich. Es geht um das Zusammenleben in einer Gemeinschaft, um Verantwortung und darum, wie Regeln entstehen können, die für viele Menschen gerecht sind.

Dass Ferdinand von Schirach diese Themen in einem Kinderbuch aufgreift, ist bemerkenswert. Er zeigt damit, dass demokratische Fragen nicht erst für Erwachsene wichtig sind. Auch junge Menschen können sich mit ihnen auseinandersetzen und eigene Antworten entwickeln.

In Louisenlund verstehen wir Bildung nicht nur als Wissensvermittlung. Es geht auch um Persönlichkeitsentwicklung, Werte und Verantwortung. Junge Menschen sollen lernen, ihren eigenen Weg zu finden und zugleich zu erkennen, dass sie Gesellschaft mitgestalten können. Genau deshalb passt der Besuch von Ferdinand von Schirach so gut zu Louisenlund. Sein Buch „Alexander“ greift Fragen auf, die auch in unserem schulischen Alltag wichtig sind. Was ist gerecht? Was bedeutet Freiheit? Wie übernehmen wir Verantwortung für uns selbst und für andere?

Mit plus-Kultur erweitern wir unsere Talentförderung um einen Bereich, der für die Zukunft unserer Gesellschaft zentral ist. Neben naturwissenschaftlich-technischen Talenten braucht es auch junge Menschen, die gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren, Sprache finden und Orientierung geben können.

plus-Kultur richtet sich an leistungsstarke und engagierte Jugendliche mit Interessen und Begabungen in Literatur, Philosophie, Theater, Kunst und Gesellschaft. Ziel ist es, diese Talente gezielt zu fördern und ihnen einen Raum zu geben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Dass Ferdinand von Schirach diese Initiative unterstützt, freut uns sehr. Seine Arbeit steht in besonderer Weise für die Verbindung von Sprache, Recht, Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung. Genau diese Verbindung ist auch für plus-Kultur prägend.

Der Tag mit Ferdinand von Schirach war für Louisenlund in mehrfacher Hinsicht besonders. Die erstmalige Vorstellung von „Alexander“, der persönliche Austausch und die Unterstützung für plus-Kultur haben wichtige Impulse gesetzt.

Wir danken Ferdinand von Schirach herzlich für seinen Besuch, für die Vorstellung seines Kinderbuchs und für seine Unterstützung unserer neuen Initiative.