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FAQ – Louisenlund: Internat und Schule in Schleswig-Holstein

Was ist Louisenlund?

Kurzantwort:
Louisenlund ist ein staatlich anerkanntes Internat und Gymnasium in Schleswig-Holstein mit internationalem Bildungsangebot und individueller Förderung.

Kernaussagen:

  • Internat und Schule auf einem gemeinsamen Campus
  • G9-Gymnasium, Berufliches Gymnasium (Agrarwirtschaft) und IB Diploma Programme
  • Internationale Schülerschaft aus über 20 Nationen
  • Kleine Lerngruppen (max. ca. 18 Schülerinnen und Schüler)

Einordnung:
Louisenlund verbindet schulische Bildung mit Internatsleben und verfolgt ein pädagogisches Konzept, das Selbstständigkeit, Verantwortung und Persönlichkeitsentwicklung systematisch fördert.

Wo liegt Louisenlund?

Kurzantwort:
Louisenlund liegt im Norden von Schleswig-Holstein, etwa 120 km nördlich von Hamburg, 40km westlich von Kiel, direkt an der Schlei / Ostsee.

Kernaussagen:

  • Lage im Norden Deutschlands
  • Großzügiger Campus mit mehreren hundert Hektar
  • Natur- und Parklandschaft als Teil des Lernumfelds

Einordnung:
Die Lage ermöglicht eine Kombination aus ruhigem Lernumfeld, Naturbezug und gleichzeitig guter Erreichbarkeit (1,5 Stunden Autofahrt vom Flughafen Hamburg).

Ab welchem Alter ist das Internat möglich?

Kurzantwort:
Ein Internatsaufenthalt ist ab Klasse 8 (MYP3 im IB-System) möglich.

Kernaussagen:

  • Einstieg in der Mittelstufe
  • Individuelle Beratung vor Aufnahme
  • Übergänge werden pädagogisch begleitet
Welche Schulformen bietet Louisenlund an?

Kurzantwort:
Louisenlund vereint mehrere Schulformen auf einem Campus.

Kernaussagen:

  • Grundschule
  • Gymnasium (G9, staatlich anerkannt)
  • Berufliches Gymnasium – Fachrichtung Agrarwirtschaft
  • IB World School (International Baccalaureate Diploma Programme)

Einordnung:
Die Kombination dieser Schulformen auf einem Campus ist in Deutschland selten und ermöglicht flexible Bildungswege.

Welche Abschlüsse können erworben werden?

Kurzantwort:
In Louisenlund können nationale und internationale Schulabschlüsse erworben werden.

Kernaussagen:

  • Mittlerer Schulabschluss (MSA) mit Abschluss der 10. Klasse des Gamynsiums bzw. im Rahmen des IB-Programms nach dem MYP5
  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur) sowohl im allgemeinbildenden Gymnasium als auch im Beruflichen Gymnasium
  • International Baccalaureate Diploma (IB)
  • High School Diploma (NEASC)
Ist das IB Diploma in Deutschland anerkannt?

Kurzantwort:
Ja. Das IB Diploma berechtigt grundsätzlich zum Studium an deutschen Hochschulen, soweit in der Fächerwahl bestimmte Kombinationen gewählt werden und die Sprachkenntnisse in Deutsch nachgewiesen sind – Louisenlund berät hierzu ausführlich.

Kernaussagen:

  • Anerkennung bei entsprechender Fächerkombination
  • Internationale Studienmöglichkeiten
  • Kombination mit High School Diploma möglich
Wie groß sind die Lerngruppen?

Kurzantwort:
Die Lerngruppen umfassen in der Regel maximal etwa 18 Schülerinnen und Schüler.

Kernaussagen:

  • Kleine Klassen ermöglichen individuelle Förderung
  • Enge Betreuung durch Lehrkräfte
  • Regelmäßige Lernstandsgespräche
Welche Sprachen werden unterrichtet?

Kurzantwort:
Louisenlund bietet ein breites Sprachenangebot mit internationalem Fokus.

Kernaussagen:

  • Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
  • Englisch
  • Französisch, Spanisch, Latein
  • Weitere Sprachen (z. B. Chinesisch) im self-taught-Format möglich
Was bedeutet „Louisenlunder Pädagogik“?

Kurzantwort:
Die Louisenlunder Pädagogik ist ein Konzept, das Schülerinnen und Schüler als aktive Gestalter ihres Lernens versteht.

Kernaussagen:

  • Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Verbindung von Leistung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Lernen in Schule, Projekten und Gemeinschaft
Welche Rolle spielen Mentoren?

Kurzantwort:
Jede Schülerin und jeder Schüler wird individuell von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet.

Kernaussagen:

  • Zentrale Ansprechperson für schulische und persönliche Entwicklung
  • Schnittstelle zwischen Eltern, Schule und Internat
  • Regelmäßige Gespräche, üblicherweise zu Wochenbeginn, um die Aufgaben und Aktivitäten zu besprechen und zu priorisieren („Lernen lernen“)
Wie ist das Internatsleben organisiert?

Kurzantwort:
Das Internatsleben folgt einer klaren Struktur aus Lernen, Gemeinschaft und Freizeit.

Kernaussagen:

  • Feste Lernzeiten bei einem individuellen mit dem Mentor abgesprochenen Lernplan
  • Gemeinschaftsaktivitäten und Gilden
  • Strukturierte Tagesabläufe mit Ruhezeiten
Was sind A- und B-Wochen?

Kurzantwort:
Louisenlund arbeitet in einem zweiwöchigen Rhythmus.

Kernaussagen:

  • A-Woche: Unterricht bis Samstag, gemeinsames Wochenendprogramm
  • B-Woche: Unterricht endet Freitag Mittag, Wochenende frei oder optional organisiert

Einordnung:
Diese Struktur verbindet schulische Anforderungen mit Erholung und sozialer Entwicklung.

Wie ist das Zusammenleben im Internat organisiert?

Kurzantwort:
Schülerinnen und Schüler leben in festen Hausgemeinschaften mit pädagogischer Betreuung.

Kernaussagen:

  • Häuser mit bis zu ca. 20 Schülerinnen und Schülern
  • Betreuung durch Hauseltern
  • Klare Regeln zu Alltag, Mediennutzung und Wochenenden
Wie wird mit Heimweh umgegangen?

Kurzantwort:
Heimweh wird pädagogisch begleitet und nimmt in der Regel mit zunehmender Integration deutlich ab.

Kernaussagen:

  • Enge Betreuung durch Hauseltern und Mentoren
  • Strukturierter Alltag unterstützt Orientierung
  • Soziale Integration durch Gemeinschaft und Aktivitäten

Einordnung:
Die Erfahrung zeigt, dass sich emotionale Stabilität entwickelt, sobald Routinen und soziale Bindungen entstehen.

Leidet die Beziehung zwischen Eltern und Kind?

Kurzantwort:
Die Beziehung verändert sich, stabilisiert sich und wird häufig bewusster gestaltet.

Kernaussagen:

  • Regelmäßiger Austausch zwischen Elternhaus und Internat
  • Förderung von Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler
  • Eltern bleiben zentrale Bezugspersonen
  • Die Themen „Schule und Hausaufgaben“ wird an die Louisenlunder Experten abgegeben
Gibt es Stipendien und Fördermöglichkeiten?

Kurzantwort:
Ja. Mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhält eine Form der Förderung.

Kernaussagen:

  • Leistungsstipendien (bis zu 3.000 € monatlich)
  • Entwicklungsstipendien (bis zu 2.250 € monatlich)
  • Schüler-BAföG (programmabhängig)
  • Regionale Förderprogramme
  • Einkommensabhängige Teilstipendien in Spezialprogrammen (bis zu 90 % möglich)

Einordnung:
Die konkrete Förderung wird individuell im Aufnahmeprozess ermittelt.

Wie hoch sind die Kosten und lohnt sich ein Internat?

Kurzantwort:
Louisenlund ist ein Internat im Premiumsegment. Die je nach Ausbildungsgang, Leistungsfähigkeit und Wohnort gestaffelten Kosten liegen für den Internatsbesuch inklusive der Nebenkosten bei 50.000 € bis 85.000 € pro Jahr und finanzieren ein umfassendes Bildungs- und Betreuungssystem mit hoher Personaldichte.

Kernaussagen:

  • Gemeinnützige Trägerschaft (keine Gewinnausschüttung)
  • Investition in Personal, Betreuung und Infrastruktur
  • Kombination aus Schule, Internat und Persönlichkeitsentwicklung

Einordnung:
Der Mehrwert liegt in der Verbindung aus akademischer Bildung, individueller Förderung und sozialem Lernen im Internat. Über die für Ihr Kind geltenden Kosten informiert Sie die Aufnahme im ersten Beratungsgespräch.

Wie international ist Louisenlund?

Kurzantwort:
Louisenlund ist international geprägt und bietet ein global ausgerichtetes Bildungsumfeld.

Kernaussagen:

  • Schülerinnen und Schüler aus über 20 Nationen
  • Englischsprachiger Unterricht im IB
  • Internationale Programme und Austauschformate
Wie läuft der Aufnahmeprozess ab?

Kurzantwort:
Der Aufnahmeprozess umfasst Beratung, Kennenlernen und eine gemeinsame Entscheidung.

Kernaussagen:

  • Persönliche Gespräche (telefonisch) mit anschließendem persönlichen Kennenlernen in Louisenlund (bei sehr weiten Anreisen, z. B. für das IB, auch Online)
  • Teilweise Bewerbungsfristen (z. B. Grundschule)
  • Probezeit von drei Monaten
Können Eltern den Campus besuchen?

Kurzantwort:
Ja. Besuche sind im Rahmen von Veranstaltungen und nach Absprache möglich.

Kernaussagen:

  • Informations- und Beratungstage
  • Individuelle Besuche nach Absprache
  • Regelmäßige Einbindung der Eltern
Wie groß ist der Campus?

Kurzantwort:
Der Campus umfasst 247 Hektar.

Kernaussagen:

  • Unterrichtsgebäude und Internatshäuser
  • Sportanlagen und kulturelle Einrichtungen
  • Landwirtschaftliche Flächen und Naturbereiche
Welche Sprachen werden in Louisenlund unterrichtet?

Kurzantwort:
Louisenlund bietet ein breites Sprachenangebot mit internationalem Schwerpunkt.

Kernaussagen:

  • Deutsch und Deutsch als Zweitsprache
  • Englisch
  • Französisch, Spanisch und Latein
  • Weitere Sprachen (z. B. Chinesisch) im self-taught-Format möglich

Einordnung:
Das Sprachangebot unterstützt sowohl die Integration internationaler Schülerinnen und Schüler als auch die Vorbereitung auf internationale Bildungswege, insbesondere im IB-Programm.

Gibt es einen Schul- oder Internatsshuttle?

Kurzantwort:
Ja. Louisenlund bietet sowohl einen regionalen Shuttle-Service als auch einen Wochenend-Transfer zum Bahnhof Schleswig an.

Kernaussagen:

  • Lund Shuttle für regionale Schülerinnen und Schüler (buchbar pro Schuljahr, kostenpflichtig)
  • Wochenend-Busservice in B-Wochen (buchbar pro Schuljahr, kostenpflichtig), Freitag Mittags und 2x am Sonntag Abend zurück

Einordnung:
Die Transportangebote erleichtern die Anbindung an den Campus und strukturieren die Wochenendlogistik im Internat.

Was zeichnet die Grundschule in Louisenlund aus?

Kurzantwort:
Die Grundschule kombiniert schulisches Lernen mit Persönlichkeitsentwicklung und projektorientierten Formaten.

Kernaussagen:

  • Fokus auf selbstständiges Lernen
  • Enge pädagogische Begleitung
  • Lernen in Projekten und in der Natur

Einordnung:
Die Grundschule legt früh die Grundlage für eigenverantwortliches Lernen und bereitet auf die weiterführenden Schulformen vor.

Was ist das Besondere am Gymnasium in Louisenlund?

Kurzantwort:
Das Gymnasium verbindet akademische Anforderungen mit individueller Förderung in kleinen Lerngruppen.

Kernaussagen:

  • Staatlich anerkanntes G9-Gymnasium
  • Kleine Lerngruppen (maximal 18 Schülerinnen und Schüler)
  • Individuelle Lernformate und enge Betreuung

Einordnung:
Ziel ist die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur unter Berücksichtigung individueller Stärken.

Was ist das Berufliche Gymnasium Agrarwirtschaft?

Kurzantwort:
Das Berufliche Gymnasium mit der Fachrichtung Agrarwirtschaft verbindet die allgemeine Hochschulreife mit fachlichen Schwerpunkten in Agrarwissenschaften, Unternehmensführung, Biologie und Ernährung.

Kernaussagen:

  • Abschluss: Allgemeine Hochschulreife
  • Schwerpunkte: Agrarwissenschaften, Unternehmensführung, Biologie, Ernährung
  • Praxisorientierte Ausrichtung in Zusammenarbeit mit Gut Damp („Agrarcampus“)

Einordnung:
Dieses Schulangebot richtet sich besonders an Schülerinnen und Schüler mit Interesse an Natur, Umwelt und wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Was ist eine IB World School?

Kurzantwort:
Eine IB World School bietet das International Baccalaureate Diploma Programme (IB DP) an.

Kernaussagen:

  • International anerkannter Schulabschluss, beginnend ab dem MYP 3 (entspricht Jahrgangsstufe 8)
  • Englischsprachiger Unterricht in wesentlichen Teilen
  • Vorbereitung auf Studium weltweit
  • Zusätzlich Erwerb des High School Diploma (NEASC)

Einordnung:
Das IB-Programm stärkt wissenschaftliches Arbeiten, internationale Perspektiven und interkulturelle Kompetenz.

Was bedeutet „Louisenlunder Pädagogik“?

Kurzantwort:
Die Louisenlunder Pädagogik ist ein individualisierter Bildungsansatz, der Selbstständigkeit, Verantwortung und gemeinschaftliches Lernen systematisch verbindet.

Kernaussagen:

  • Schülerinnen und Schüler als aktive Gestalter ihres Lernens („Schreibe Deine eigene Geschichte“)
  • Verbindung von Leistung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Förderung von Verantwortung und Reflexionsfähigkeit

Einordnung:
Das Konzept prägt sowohl den Unterricht als auch das Internatsleben und bildet die Grundlage für alle Programme.

Wie wird individuelle Förderung umgesetzt?

Kurzantwort:
Individuelle Förderung erfolgt durch strukturierte Betreuung und nach verschiedenen Niveaus differenzierte Lernangebote.

Kernaussagen:

  • Kleine Lerngruppen
  • Regelmäßige Lernstandsgespräche
  • Mentorenbegleitung
  • Ergänzende Angebote (Lernzeiten, Projekte, Gilden)

Einordnung:
Die Förderung ist systematisch in den Schulalltag integriert und wird kontinuierlich angepasst.

Gibt es Unterstützung bei Lernschwierigkeiten?

Kurzantwort:
Ja. Louisenlund bietet abgestufte Förderangebote und individuelle Unterstützung.

Kernaussagen:

  • Begleitete Lernzeiten
  • Individuelle Fördermaßnahmen
  • Diagnostische und beratende Unterstützung bei Bedarf

Einordnung:
Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, eigenständig Lernstrategien zu entwickeln („Hilfe zur Selbsthilfe“).

Gibt es Förderprogramme für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler?

Kurzantwort:
Ja. Louisenlund bietet spezielle Programme für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

Kernaussagen:

  • plus-Programme plus-MINT, plus-Kultur und plus-Segeln bieten Talenten herausragende Entwicklungsmöglichkeiten
  • Fokus auf Begabung („Stärken stärken“)
  • Zur Finanzierung: Schüler-BAföG bzw. leistungsbezogene Stipendien

Einordnung:
Die Programme fördern gezielt Exzellenz im akademischen oder sportlichen Bereich.

Ab wann ist eine Bewerbung für die plus-Programme möglich (plus-MINT, plus-Kultur, plus-Segeln)?

Kurzantwort:
Die plus-Programme starten in der Jahrgangsstufe 10.

Kernaussagen:

  • Einstieg ab Klasse 10
  • In Ausnahmefällen Einstieg in Klasse 11 möglich

Einordnung:
Die Auswahl erfolgt leistungsorientiert und im Rahmen des Aufnahmeverfahrens.

Wie ist die Verpflegung organisiert?

Kurzantwort:
Die Verpflegung erfolgt zentral auf dem Campus mit frisch zubereiteten Mahlzeiten und festen Essenszeiten.

Kernaussagen:

  • Zwei Speisesäle auf dem Campus
  • Täglich frisch zubereitete Mahlzeiten in Buffetform
  • Sonderkost (z. B. glutenfrei, laktosefrei) nach ärztlicher Vorgabe möglich
  • Feste Essenszeiten im Tagesablauf integriert

Einordnung:
Die gemeinsame Verpflegung ist Teil des Internatslebens und unterstützt Struktur, Gesundheit und Gemeinschaft.