Louisenlund - Lernen, Leisten, Leben


Die Stiftung Louisenlund – hier hat Zukunft Tradition

Hier, im Herzen der reizvollen Landschaft Schleswig-Holsteins, hat die Ostsee den Arm ausgestreckt. Eine einladende Geste, seinen Weg von hier aus bis in den gewünschten Winkel der Welt anzutreten. Denn hier, an der Großen Breite der Schlei, liegt Louisenlund.

Die Stiftung Louisenlund hat ein Schulsystem geschaffen, das durch Lehr- und Lernmethoden von heute die Kinder auf morgen vorbereitet. Das Rüstzeug für die künftigen Berufsanforderungen schließt die Persönlichkeitsentwicklung und das soziale Bewusstsein mit ein. So verfolgt die Privatschule Louisenlund seit jeher den ganzheitlichen Ansatz in der Förderung dieser jungen Menschen. Darüber hinaus ist die Stiftung eingebunden in ein Netzwerk aus internationalen Kontakten und Partnerschulen auf allen Kontinenten. Rund 370 Schüler verbringen ihre Schulzeit in einem internationalen und weltoffenen Umfeld und erleben gleichzeitig die familiäre Geborgenheit der Gemeinschaft.

Kompetenz, Engagement und Pioniergeist

Für diese Eigenschaften steht das gesamte Kollegium ein. Ein Austausch auf Augenhöhe mit dem Leitungsteam gehört zum guten Ton in Louisenlund.

Leitung

Dr. Peter Rösner | seit 2014 Schulleiter der Stiftung
Damien Vassallo | Leiter IB
Dr. Kerstin Tschekan | Schulleiterin Gymnasium
Gabriele Grube | Wirtschaftsleiterin 

Vorstand

Der ehrenamtlich besetzte Vorstand achtet darauf, dass stets getreu dem Leitbild gearbeitet wird, er verabredet Ziele mit der Internats- und Schulleitung und steht bei deren Umsetzung beratend zur Seite.

Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein | Vorsitzende
Christian Graf von Brockdorff | stellvertretender Vorsitzender
Clemens Graf von Wedel

Kuratorium

Das ehrenamtlich besetzte Kuratorium unterstützt die Internats- und Schulleitung bei der Umsetzung der gesteckten Ziele, wählt den Vorstand und ihm obliegt das Haushaltsrecht.

Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein | Vorsitzende
Max Warburg | stellvertretender Vorsitzender
Prof. Dr. Dieter Dahlhoff
Désirée Jebsen
Holm Keller
Dr. Otto-Ferdinand Graf Kerssenbrock
Stephan Ph. Kühne
Prof. Dr. Gabriele Prinzessin von Oettingen
Dieter Plate
Johannes Freiherr von Salmuth
Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein
Christoph Prinz zu Schleswig-Holstein
Fritz Graf von der Schulenburg
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Robert Wilson
Marie-Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein
| Ehrenmitglied

Unser Leitbild

Lernen. Leisten. Leben. 

Verantwortlich zu handeln, kreativ zu denken, Herausforderungen selbstbewusst zu begegnen, die größtmögliche Eigenständigkeit zu erlangen und dabei der Gemeinschaft verpflichtet zu sein - das ist das erklärte Ziel der pädagogischen Arbeit in Louisenlund.

Die Stiftung Louisenlund wurde 1949 als staatlich anerkanntes Gymnasium mit einem auf Internationalität ausgerichteten Internat von Herzog Friedrich zu Schleswig-Holstein gegründet. Als Antwort auf die Globalisierung bietet Louisenlund als einziges norddeutsches Internat die Möglichkeit, neben dem Abitur das weltweit anerkannte International Baccalaureate Diploma (IB) abzulegen.

So befindet sich im Norden Schleswig-Holsteins direkt an der Schlei eine Bildungsinstitution, die ganz unmittelbar Lernen, Leisten und Leben miteinander verbindet. Heute wachsen auf dem Campus 370 Kinder und Jugendliche zu Persönlichkeiten heran, die in der zukünftigen Gesellschaft in unterschiedlichsten Funktionen Verantwortung übernehmen können.

Dies geschieht durch:

  • kleine, motivierende Lerngruppen mit vielseitigen und profilierten, auch bilingual orientierten Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten,
  • ein großes Angebot an weiteren Bildungsangeboten zur Entwicklung persönlicher Stärken und Talente,
  • ein engagiertes und qualifiziertes Kollegium,
  • ein auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Mentorensystem,
  • Berufsvorbereitungsseminare und Unternehmenspraktika,
  • ein Stipendienprogramm für überdurchschnittlich engagierte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler.

Verantwortung zu erlernen und zu übernehmen ist das Herzstück Louisenlunder Reformpädagogik. Jeder Schüler hat vielfältige Gelegenheiten, ein eigenes Potential zu entdecken, sich auszuprobieren und dabei Leistung und Engagement innerhalb einer Gemeinschaft zu entwickeln. Hierfür bietet Louisenlund eine Vielzahl von außerschulischen Möglichkeiten.

Die Privatschule Louisenlund ist ein weltoffenes Internat, Ganztagsgymnasium und eine IB World School. Schüler aus ganz Deutschland, der Welt und aus der Region leben und lernen hier. Als Mitglied der internationalen Round-Square-Vereinigung fördert Louisenlund den internationalen Austausch von Schülern sowie Lehrkräften. Gleiches gilt für die intensiven Kontakte zu europäischen Partnerschulen und die Beteiligung an internationalen Veranstaltungen und Projekten.

Das Profil

Seit mehr als 60 Jahren steht die Stiftung Louisenlund für das harmonische Zusammenspiel von Schule und Internat. In reizvoller ländlicher Umgebung direkt am Schleiufer in Schleswig-Holstein gelegen, bietet der Campus beste Bedingungen für das Leben und Lernen der Schülerinnen und Schüler. Neben dem staatlich anerkannten Abitur bietet Louisenlund das International Baccalaureate Diploma (IB), welches gezielt auf ein Studium im Ausland vorbereitet. Das Aufwachsen in der einzigartigen Gemeinschaft Louisenlunds prägt jeden Einzelnen und stellt den idealen Entfaltungsraum für die persönliche Entwicklung dar. Die intensive Förderung und das breit gefächerte Lernangebot eröffnen im Anschluss an die Ausbildung weltweit ideale Einstiegsmöglichkeiten. Eine eben darauf ausgerichtete Betreuung durch die Lehrkräfte und Erzieher verspricht nicht nur während der Schulzeit, sondern auch in der Freizeit und Wohngemeinschaft, eine ganz individuelle Aufmerksamkeit und Geborgenheit sicherzustellen.

Die Stiftung Louisenlund gibt das Versprechen, dass aus jungen Menschen selbstständige, leistungsbereite und weltoffene Persönlichkeiten werden, die in der Lage sind, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Lernen, Leisten und Leben - Das besondere Konzept Louisenlunds findet sich in den vier Leitlinien der Schule wieder:

Leistung fordern, Begabung fördern

Im Fokus der Erziehung steht die zeitlos aufzufassende Entfaltung der jeweils im Kinde bzw. Jugendlichen angelegten Persönlichkeit. Nicht das „Werde, der du bist“, sondern ein „Sei, der du werden willst!“ steht im Vordergrund. Das bedeutet, jedem Schüler möglichst vielfältige Gelegenheiten zu verschaffen, das eigene Potential zu entdecken und sich auszuprobieren.

Durch die bilinguale Ausrichtung und intensive Berufsorientierung werden Schüler in Louisenlund besonders gut auf den Arbeitsalltag vorbereitet.

Unternehmenspraktika, Bewerbungstrainings und Assessment-Center-Übungen ergänzen den Unterricht; spezielle Lerntechniken bereiten auf das Abitur und spätere Studium vor. Die weltoffene Ausrichtung Louisenlunds und seine zunehmend ausgeprägte Internationalisierung spiegeln sich nicht nur im englischsprachigen IB, sondern auch in vielfältigen Auslandskontakten wider. 

Durch die Vereinigung Round Square haben die Schüler die Möglichkeit, Partnerschulen zu besuchen sowie an internationalen Hilfsprojekten und Konferenzen teilzunehmen und dadurch einmalige Erfahrungen zu sammeln.

Zusätzliche intensive Kontakte zu französischen, polnischen, baltischen, russischen und nordamerikanischen Partnerschulen oder auch Projekte wie das European Youth Parliament erweitern die Chance zur Herausbildung eines globalen, zukunftsorientierten Netzwerks.

Ihre in Louisenlund gereiften Wertevorstellungen vertreten die Schüler aktiv in Schülerparlamenten und Schulversammlungen, im Rahmen einer Debating Society und einer Politikgilde sowie im Austausch mit anderen Schulen und Institutionen.

Traditionen Bewahren, Werte Vermitteln

Die Bereitschaft zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung war und ist bis heute Prämisse bei der Erziehung aller Schüler. Die Privatschule Louisenlund versteht sich als Bildungsinstitution, die junge Menschen bei der Entwicklung zu selbstbewussten und reflektierten Persönlichkeiten unterstützt. Um eine ganzheitliche Förderung zu gewährleisten und vielfältige Begabungen zu fördern, wird der Unterricht in Louisenlund durch ein umfangreiches Gildenprogramm ergänzt. Innerhalb der Gilden lernen die Schüler auf altersgerechte Art und Weise, Verantwortung zu übernehmen und Leistung zu erbringen. Die gewonnenen Erfahrungen stärken den Einzelnen und prägen das einzigartige Louisenlunder Gemeinschaftsgefühl.

Um die in Louisenlund geknüpften Bunde zu halten, haben ehemalige Schüler den Alt-Louisenlunder Bund gegründet, der durch ein mittlerweile weltumspannendes Netzwerk jedem Schulabgänger im Bedarfsfall den Start ins Berufsleben erleichtert. Aber auch als beratendes und auf vielfältige Weise unterstützendes Organ spielt diese Vereinigung längst eine wichtige Rolle für die Schulpolitik und deren Weiterentwicklung.

Gemeinschaft Leben, Verantwortung übernehmen

Neben der schulischen Förderung bildet auch die soziale Komponente eine tragende Säule innerhalb der ganzheitlichen Pädagogik. Dienste wie THW, Feuerwehr, Erste Hilfe und Hilfsprojekte im Ausland tragen zur Entwicklung einer verantwortungsbewussten Persönlichkeit bei. In den sozialen Diensten kooperieren die Louisenlunder Gilden eng mit den entsprechenden Einrichtungen der Umgebung. Die dadurch entstehende Bindung an das unmittelbare Umfeld der Schule stärkt auch deren Außenwirkung innerhalb der Region.

Den Schulgründern lag neben sozialen Diensten das Segeln als Kern des Gildenkonzepts am Herzen. Im Jollen- und Kutterbereich fungiert die Sportart für alle Klassenstufen als ein Medium für erlebnisorientierte Lerngelegenheiten. Alle Schüler sind  aufeinander im kommunikativen und handlungsorientierten Zusammenspiel angewiesen, um im Team Ziele zu erreichen.

Um die Dienste und das Segeln gruppieren sich weitere anspruchsvolle Angebote wie die Politikgilde, eingeschlossen die Teilnahme am Model United Nations, die Theatergilde, die einmal jährlich zu teils fulminanten Aufführungen kommt, die Debating Society mit ihren Rhetorikwettbewerben oder die Arbeitsgemeinschaft Umwelt/Zukunft.

Schüler Louisenlunds werden nach Ende ihrer Schullaufbahn um ihre Grenzen, mehr noch um ihre Potentiale wissen und eben auch deshalb ausgerüstet für die Zukunft sein. Gleichviel, ob Gilden, Dienste, musikalische, künstlerische oder sportliche Aktivitäten – immer sind es die Schüler, die mit ihrer Begeisterungsfähigkeit die pädagogischen Strukturen zum Leben erwecken.

Visionen verfolgen, Zukunft Gestalten

So sehr sich zahlreiche Louisenlunder Traditionen bis heute bewährt haben und obwohl die wesentlichen Werte unverändert gültig sind, gilt es den globalen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Die Internationalität weiter auszubauen, unter der besonderen Berücksichtigung so erfolgreich aufstrebender Nationen wie einiger der jungen osteuropäischen Staaten, aber auch Indiens und Chinas, ist daher unabdingbar.

Heute stehen auch der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Umwelt ganz natürlich im Fokus. Im Hinblick auf die Zukunft arbeitet die Stiftung Louisenlund verstärkt an seinem ökologischen Profil. Nachhaltigkeit wird nicht nur im Unterricht und in Projekten thematisiert, sondern auch im Alltag gelebt.

In Louisenlund werden aus Schülern reflektierende Persönlichkeiten. Absolventen sind in der Lage, globale Zusammenhänge zu erfassen, bekannte Lösungsansätze kreativ zu kombinieren und neue zu entwickeln. Über Grenzen hinaus zu denken, ist in der heutigen digitalen Gesellschaft wichtiger denn je zuvor. Louisenlund hat sich vorgenommen, immer auf der Höhe der Zeit zu sein, sich aber, unter Berücksichtigung der Stiftungsprinzipien, nicht von kurzatmigen Trends verleiten zu lassen. So kann den Schülern das ideale Rüstzeug mitgegeben werden, das sie angesichts der rasanten Veränderungen benötigen.

Die Privatschule Louisenlund steht für den Anspruch, junge Menschen in die Lage zu versetzen, die Welt von heute verstehen und die von morgen mit neuen Ideen verantwortlich mitgestalten zu können.

Wir vermögen mehr, als wir glauben. Wenn wir das erleben, werden wir uns nicht mehr mit weniger zufrieden geben.
Kurt Hahn, Pädagoge und Begründer der Erlebnispädagogik

Geschichte

Die zeitlose Vision einer aussichtsreichen Zukunft

Nach dem 2. Weltkrieg lag alles in Schutt und Asche – die Häuser, die Städte, die Hoffnung auf eine bessere und glücklichere Zukunft. Aus dieser Trostlosigkeit heraus fasste sich Friedrich Herzog zu Schleswig-Holstein ein Herz und rief im Jahr 1949 nach dem reformpädagogischen Leitgedanken seines Freundes und Mitgründers Kurt Hahn die Stiftung Louisenlund ins Leben, die in Form eines staatlich anerkannten Gymnasiums in freier Trägerschaft den Dienst aufnahm. Seine Vision einer ganzheitlichen Bildungsstätte, die in Schleswig-Holstein unmittelbar tiefe Wurzeln schlug, war von Beginn an zukunftsorientiert und gilt bis heute als zeitgemäße Institution mit Vorbildcharakter. Die Nachfolger des Gründers, Peter Herzog zu Schleswig-Holstein, Christoph Prinz zu Schleswig-Holstein und nun Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein, blieben und bleiben seinem Vorbild treu. So trägt die Stifterfamilie den Leitgedanken Louisenlunds von Generation zu Generation weiter – in enger Zusammenarbeit mit einem Management aus modernen und international erfahrenen Führungskräften. 

Organisationsplan

Viele Aufgaben, ein gemeinsames Ziel

Das Louisenlunder Team arbeitet mit Leidenschaft und Sachverstand, mit Innovationsgeist und Erfahrung daran, den Kindern alle Wege in die Zukunft zu ebnen.

Elternbeirat

Wegbereiter, Wegbegleiter

Bekommt ein junger Mensch seinen Abschluss überreicht, werden ihm von vielen Seiten Glückwünsche zuteil. Dank gilt dabei auch den Lehrkräften. Gratulieren aber darf man auch den Eltern der Absolventen. Denn sie haben ihre Kinder auf diesen Weg gebracht, mit Sorgfalt und Verantwortung die bestmögliche Ausbildung ausgewählt, sodass der heranreifenden Generation viele Wege in die Zukunft offenstehen. 

So liegt die Hauptaufgabe des Elternbeirats in der Informations- und Beratungspflicht gegenüber der Elternschaft, um das Interesse der Eltern für die Bildung und Erziehung der Kinder und die Wahrnehmung der Mitwirkungsrechte am Schulgeschehen zu fördern. Die Berücksichtigung der Wünsche und Anregungen der Eltern dienen zugleich der Vertiefung des Verhältnisses zwischen Lehrer- und Elternschaft.

In den regelmäßig stattfindenden nichtöffentlichen Sitzungen werden klassenübergreifende Fragen diskutiert. Über entsprechende Protokolle (Login nötig) können sich die Eltern auf dem neuesten Stand halten.

Vorsitzender des Elternbeirats
Holger Krug

Stellvertretende Vorsitzende
Stephanie Egerland

Schriftführer
Roberto Santus